Landwirtschaft

Es muss sich alles ändern, damit alles so bleibt wie es ist.

Hand holding light bulb against nature on green leaf with icons energy sources for renewable, sustainable development. Ecology concept. Elements of this image furnished by NASA.

Die Landwirtschaft ist heute nicht nur ein Teil der Wirtschaft, sondern ein gewichtiger Teil unserer Kultur und unserer Umwelt. Sie hat daher eine enorme gesellschaftspolitische Bedeutung über den Tag hinaus. Diese muss in Zukunft noch sichtbarer und zielorientierter wahrgenommen werden.

Deshalb braucht die Landwirtschaft heute schlagkräftige Mitstreiter auf allen gesellschaftlichen Ebenen, braucht professionelle, serviceorientierte Interessensvertretungen, um die Anliegen und Sorgen der Bauern sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene bestmöglich durchsetzen zu können.

Denn es geht um eine lebendige Wirtschaft am Land mit Arbeitsplätzen und um eine lebenswerte Heimat mit lebendigen Dörfern, Vereinen und flächendeckender Infrastruktur. Das Agrarwesen hat sich im vergangenen Jahrhundert hin zu einer industrialisierten Landwirtschaft gewandelt. Dem gegenüber steht das wachsende ökologische Bewusstsein der Bevölkerung.

Wie kann dieser Spagat in Zukunft gelingen, bzw. wie kann sich STERTZ die Landwirtschaft der Zukunft vorstellen? Drei unwiderrufliche Punkte:


Das heißt: Bildung, denn Bildung gibt Perspektiven! Das heißt: Weiterbildung, denn lebenslanges Lernen verstärkt unsere Lebensqualität!

Der demografische Wind pfeift unserer alternden Gesellschaft um die Ohren. Deshalb muss sich die Landwirtschaft in den kommenden Jahren einem verschärften Wettbewerb um die klugen Köpfe von heute für die Arbeit von morgen stellen. Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein. Diesen Leitspruch gilt es in einer Zeit, wo lebenslanges Lernen wichtiger denn je ist, tagtäglich in die Realität umzumünzen. Bildung ist Denken, und Denken braucht Energie, „Denkenergie": Mit Qualität, Leistung, Kreativität, Offenheit und Kooperation sind damit jene Werte umschrieben, die es in unserer modernen Gesellschaft zu schärfen gilt. Die Menschen wollen mehr denn je hochwertige und sichere Lebensmittel, sauberes Trinkwasser, nachhaltige Energie - also benötigen wir zur Erfüllung all dieser essentiellen Lebensaufgaben professionelle Rahmenbedingungen; mit anderen Worten Hirnschmalz!


Das heißt: Sich fit machen für die Landwirtschaft von Morgen.

Wenn Land und Gesellschaft mehr junge Menschen für die Agrarwirtschaft gewinnen wollen, müssen sie ihnen die Sicherheit geben, sich in ihrem Beruf entfalten und entwickeln zu können. Dabei geht es nicht nur um Flächen, um Arbeitskräfte oder um die Nachfolge im Betrieb. Es geht darum, wie der Bauer der Zukunft Innovation als Ganzes lebt: Da ist der Tüftler im Kleinen genauso gefragt, wie der „grüne" Philosoph, der Betriebswirt genauso wie der Unternehmer und Dienstleister.

Das heißt: Klasse statt billige Masse. Denn seit Jahren schon lernen wir schmerzvoll, dass sich dieser „discountierte Wohlstand“ radikal in Frage stellt, weil wir uns längst in einem Wettrennen um die knappen Ressourcen befinden. Die aktuellen Handelspleiten sind ein Beispiel dafür, dass „billig, billig, billig" sowie „Geiz ist geil" keine nachhaltige Strategie sind.

Zukunftsmärkte gelingen solcherart auf Basis von Infrastrukturen des Vertrauens. Mit anderen Worten: Es geht um eine integrierte Regionalität statt künftig um eine weiterhin aggressiv ausufernde Globalisierung. Dies gilt für die Wertschöpfung im eigenen Land wie für das internationale Geschäft.

Und da hat die Steiermark – im Wissen unserer unumstrittenen Philosophie der Ökosozialen Marktwirtschaft – gehörigen moralischen wie ökonomischen und gesellschaftspolitischen Rückenwind. Land und Landwirtschaft punkten doch jetzt schon mit unseren starken Marken und dem Qualitätsangebot der bäuerlichen Erzeuger und Genusshandwerker, wo wir uns vom Weltmarkt abheben:

Denn wer sonst liefert geprüfte Qualität, Versorgungssicherheit, höchste Tierschutzstandards, Bio- und Gentechnikfreiheit sowie die Herkunftsgarantie?  Damit liefert gerade unsere steirische Landwirtschaft die Grundlage für Österreichs Spitzenposition als internationales Genussland!